Übersicht Forschung & Lehre Nachhaltigkeitsethik

Studiengänge, Professuren oder Weiterbildungsangebote Umwelt- und Nachhaltigkeitsethik

Philosophie

RWTH Aachen, Lehrstuhl Angewandte Ethik mit Schwerpunkt Technik- und Umweltethik, Prof. Dr. S. Nagel

Christian-Albrechts-Universität Kiel, Lehrstuhl Philosophie und Ethik der Umwelt, Prof. Dr. K. Ott

Friedrich-Schiller-Universität Jena, Bereich Technik-/Umweltethik

Theologie

Universität Augsburg, Katholisch-Theologische Fakultät, Master-Studiengang Umweltethik

Naturwissenschaften

Universität Greifswald, Institut für Botanik und Landschaftsökologie, Professur für Umweltethik, Prof. Dr. Dr. M. Gorke

Systemänderung oder Kollaps unseres Planeten

Erklärung der Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating der Goethe-Universität Frankfurt – Arbeitskreis Wissenschaft

„1997 veröffentlichte die Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating den sogenannten Frankfurt-Hohenheimer-Leitfaden (FHL).

Nach fast zwanzig Jahren war es an der Zeit, sich an eine kritische Relektüre zu wagen, denn viel hatte sich in der Nachhaltigkeitsdiskussion bewegt und verändert – und nicht nur zum Besten: Der Begriff selbst ist durch dutzendfache Definitionsversuche reichlich verunklart worden; Ratingagenturen missbrauchen ihn in seiner schwachen Form ebenso wie Industrie-Unternehmen zum Greenwashing. Das Ergebnis ist eine weitestgehende Aufspaltung der Nachhaltigkeitsforschung. Daher bleibt ihre Wirkung auf Politik und Gesellschaft schwächer als seinerzeit erwartet.

Hier setzt die Neuauflage des FHL an: Mit einem starken Nachhaltigkeitsbegriff und daran orientierten aktualisierten Kriterien will er Ordnung in die Diskussion und Klarheit in die Argumentation bringen.“

Sind Biopatente nachhaltig?

Eine rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Analyse der Wirkungen von Pflanzenpatenten

„[Einleitung:] Biopatente und insbesondere Patente auf Nutzpflanzen stehen im politischen Diskurs seit Jahrzehnten in der Kritik. Nachdem der Deutsche Bundestag am 9.2.2012 mit einstimmigem Beschluss die Bundesregierung aufgefordert hat, sich u.a. dafür einzusetzen, dass keine Patente auf konventionelle Züchtungsverfahren und auf mit diesen gezüchtete landwirtschaftliche Nutzpflanzen erteilt werden[1], hat die Diskussion erneut an Relevanz gewonnen.

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Biodiversitätsschutz als Risiko?

Ein Beitrag zu Umweltgerechtigkeit und Verständigung im Spannungsfeld Landwirtschaft-Naturschutz

„In der Bundesrepublik Deutschland ist der Natur- und Biodiversitätsschutz bundeseinheitlich im Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG) geregelt (vgl. Jeromin 2010). Das BNatSchG dient u.a. der Umsetzung der Biodiversitätskonvention (CBD) (1992) und der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) (2007). Auf dieser gesetzlichen Grundlage können Landeigentümern  Nutzungsbegrenzungen auferlegt und in besonderen Fällen kann Land enteignet werden. Auflagen erfolgen entsprechend ihrer Zumutbarkeit entschädigungslos oder sie werden monetär entschädigt. Enteignungen sind grundsätzlich mit Geld zu entschädigen (BNatSchG §§ 65, 68).

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