Warum bin ich als wirtschaftsphilosophischer Berater tätig?

Woher komme ich und was habe ich gemacht? Ich komme aus einer Familie in der Selbständigkeit und Selbstbestimmung sowie Verständigung und Verantwortung wichtige Werte sind. Mein Vater war Kaufmann und Manager in internationalen Konzernen. So habe ich früh unternehmerisches Denken und das Diskutieren über Wirtschaft erlebt. Eigentlich habe ich überhaupt das Denken ursprünglich in Diskussionen mit meinem Vater über kritische wirtschaftliche Probleme erlernt. Aber ich habe mich doch mehr für das Denken als Denken und zunächst für die intellektuellen und ethischen Fragen interessiert. Deshalb studierte ich Philosophie und zusätzlich Wirtschaftswissenschaften sowie andere Fächer. Ich habe mich dabei mit ethischen und verwandten Themen der Praktischen Philosophie, mit der Philosophie der Ganzheitlichkeit und der Systemtheorie, mit Themen der Nachhaltigkeit und Grundproblemen der Wirtschaftsphilosophie befasst. Nach meinem Studium habe ich in verschiedenen wissenschaftlichen Projekten mitgearbeitet, gelehrt sowie selbst ein Unternehmen mitgegründet, das ein Kompagnon und ich führen.

Was will ich damit sagen? Ich habe im Laufe meines Lebens eine Leidenschaft und Leichtigkeit in der gedanklichen und diskursiven, kommunikativen Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Fragen eingeübt und entfaltet. Mit der spielecht Spieleverlag & Beratung GbR hatten wir schon lange vor der Gründung 2017 die Absicht, Workshops mit Themenspielen, Planspielen und Business Games für die Organisationsentwicklung und die Unternehmensberatung anzubieten. Ebenfalls in 2017 kam ein Freund auf mich zu, der mich um meinen freundschaftlichen Rat bei unternehmerischen Herausforderungen bat. Und tatsächlich, wir hatten nicht nur interessante Gespräche und gemeinsam spannende Erlebnisse, sondern sogar wirtschaftlichen Erfolg! Dann kam eine weitere, kleinere Anfrage aus dem Freundeskreis. Schließlich entschied ich mich in 2018, meine Kompetenzen fortan auch als Berater und gegen Rechnung anzubieten.

Was mache ich als wirtschaftsphilosophischer Berater?

Nun, das Wichtigste sind selbstverständlich die Fragen, die ich stelle. Dann aber auch die Meinungen, die ich äußere und die anzunehmen oder abzulehnen ich nach Begründungen seitens der Beratenen frage. Ich bin die zweite oder dritte Meinung, der Sparringspartner oder advocatus diaboli, die sokratische Hebamme des bewussten Denkens, Meinens und Entscheidens.

Wir reflektieren und diskutieren gemeinsam Themen des normativen, strategischen und operativen Management, ich recherchiere zur Marktbeobachtung, ich kritisiere den Businessplan, die Geschäfts- und Finanzplanung, ich frage nach den konkreten Grundüberlegungen einer Szenarioanalyse, diskutiere dilemmatische Personalentscheidungen, ich gebe Feedback zu Entscheidungen und Vermutungen, suche nach Ideen für neue Produkte und Partner, ich begleite bei wichtigen Gesprächen, prüfe Vereinbarungen und bin da, um in Krisen zuzuhören.

Ich bin weder Steuerfachmann, Versicherungsfachmann, Banker, Jurist oder Psychologe. Es sind nicht juristische, psychologische oder sonstige Examina oder Zertifikate, die ich nachweisen kann und die mir dementsprechend die Befugnis zu fachlichen Aussagen geben. Es ist eher ein Selbstverständnis, dass diese Fächer alle Kinder des Denkens und teilweise auch der Philosophie sind, was mir erlaubt, mir eine begründete Meinung zu deren Gebieten zu bilden und diese zu äußern. Ich kann mir aufgrund eines breiten Allgemeinwissens, besonderen Expertenwissens und einer trainierten Auffassungsgabe zu vielfältigen Themen eine Meinung bilden, kann reflektieren, interpretieren, analysieren, assoziieren, vernetzen und systematisieren oder die professionelle Beratung eines Dritten, einer Fachperson empfehlen. Es sind meine kognitiven Kompetenzen und meine freigeistigen geisteswissenschaftlich geprägten Perspektiven auf wirtschaftliche Themen. Dabei hilft mir mein ethisches, rechts- und handlungstheoretisches oder anthropologisches Wissen, wenn ich bspw. in Wert-, Entscheidungs- oder Handlungskonflikten oder bei der Produktgestaltung berate, mein Wissen von Begriffs- und Argumentationslogik, von Semiotik, Linguistik und Literatur, wenn ich bei der Formulierung von Gedanken und Texten helfe oder die Ausrichtung einer Internet- und Marketingkampagne unterstütze. Mein Wissen aus der System- und Nachhaltigkeitsforschung hilft mir bei der Beurteilung der Lebensfähigkeit von Organisationen oder Wachstumsperspektiven. Mein Studium der Innovationsökonomik und des Innovationsmanagements ist die Quelle von Gedanken, die für Startups und im Change Management relevant sind. Mein Arbeit über Grundlagen der Wirtschaftstheorie und der Geschichte des wirtschaftlichen Denkens lässt meinen Blick auf die blinden Flecken der Ökonomie aufmerksam werden. Meine Projekt- und Gründungserfahrung hilft bei der Wahrnehmung und Einschätzung von Chancen und Risiken sowie alltäglichen Herausforderungen im Management und Selbstmanagement.

Was ist wirtschaftsphilosophische Beratung?

Diese Frage beantworte ich nach und nach auf der Seite Was ist wirtschaftsphilosophische Beratung? sowie künftig in einzelthemenbezogenen Beiträgen im Blog Beratung.

Wozu wirtschaftsphilosophische Beratung?

Was tun Sie, um sich im Denken selbst zu begegnen? Denken Sie nach? Denken Sie voraus? Mit wem reden und diskutieren Sie über Ihre Arbeit oder Ihr Unternehmen? Wie machen Sie das? Wie entdecken Sie Neues? Was wird aus Ihren Inspirationen? Wenn Sie neugierig sind, sich mit einem Gesprächspartner über Ihr Tun bewusster, reflektierter, gewisser, klarer und deutlicher, geordneter, orientierter und sinnerfüllter zu werden, schreiben Sie mir!